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Zwi­schen Ne­bel­wald und Zu­kunft – Isa­do­ra Rome­ro in C/O Ber­lin

Isa­do­ra Rome­ro — No­tes on How to Build a Fo­rest . Af­ter Na­tu­re Pri­ze 25
(Name der Ausstellung in der Originalsprache)

Die Aus­stel­lung „Isa­do­ra Rome­ro – No­tes on How to Build a Fo­rest . Af­ter Na­tu­re Pri­ze 25“ im C/O Ber­lin ent­führt ih­re Besucher:innen mit­ten ins Herz zwei­er ecua­do­ria­ni­scher Ne­bel­wäl­der. In en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit lo­ka­len Ge­mein­schaf­ten, Wissenschaftler:innen und For­schungs­or­ga­ni­sa­tio­nen hat Isa­do­ra Rome­ro ei­ne poe­tisch-do­ku­men­ta­ri­sche Bil­der­se­rie ge­schaf­fen, die das Le­ben, die Be­wirt­schaf­tung und die nach­hal­ti­gen Prak­ti­ken die­ser Re­gio­nen aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven be­leuch­tet. Aus­gangs­punkt der über ein­jäh­ri­gen Ar­beit sind ge­mein­schaft­lich or­ga­ni­sier­te Auf­fors­tungs­in­itia­ti­ven und agro­öko­lo­gi­sche Me­tho­den, die in den Fo­to­gra­fien spür­bar wer­den. Da­bei liegt ein be­son­de­rer Fo­kus auf dem ge­ne­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Wis­sens­trans­fer, ein­schließ­lich der Tra­di­tio­nen in­di­ge­ner Kul­tu­ren wie den Yum­bo und Ja­ma Coaque, de­ren Spu­ren und Ar­te­fak­te Rome­ro fo­to­gra­fisch auf far­ben­präch­ti­gen Stof­fen in­sze­niert.

Rome­ros künst­le­ri­scher An­satz geht über klas­si­sche Do­ku­men­tar­fo­to­gra­fie hin­aus: Ex­pe­ri­men­tel­le Ma­te­ri­al­stu­di­en mit Pflan­zen und Tex­ti­li­en tref­fen auf durch die Feuch­tig­keit des Wal­des ver­än­der­te Fo­to­gra­fien aus lo­ka­len Fa­mi­li­en­ar­chi­ven. Mo­der­ne Tech­no­lo­gien wie In­fra­rot- und UV-Ver­fah­ren er­öff­nen neue, spe­ku­la­ti­ve Blick­win­kel auf das Le­ben im Wald und die Wahr­neh­mung sei­ner tie­ri­schen Bewohner:innen. Zen­tral ist die de­ko­lo­nia­le Re­fle­xi­on un­se­res Na­tur­ver­ständ­nis­ses – der Wald er­scheint bei Rome­ro nicht al­lein als CO₂-Spei­cher oder als Pro­jek­ti­ons­flä­che west­li­cher Fan­ta­sien, son­dern als le­ben­di­ger Or­ga­nis­mus, ge­teil­tes kul­tu­rel­les Ge­dächt­nis und kol­lek­ti­ver Aus­hand­lungs­ort. Die Aus­stel­lung lädt da­zu ein, neue Zu­künf­te des Wal­des zu den­ken und glo­ba­le Ver­ant­wor­tung im Zeit­al­ter des An­thro­po­zäns ak­tiv aus­zu­lo­ten.

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