Die Ausstellung „Kunst um 1800“ in der Hamburger Kunsthalle öffnet vom 5. Dezember 2025 bis 29. März 2026 ihre Türen und widmet sich einem außergewöhnlichen Ausstellungszyklus, der zwischen 1974 und 1981 die bahnbrechende Rolle von Kunstwerken im Zeitalter der Revolutionen beleuchtete. Die damalige Reihe prägte nicht nur die Debatte um die gesellschaftliche Relevanz von Kunst, sondern hinterfragte auch die etablierte europäische Kunstgeschichte. Im Fokus standen kreative Persönlichkeiten wie Caspar David Friedrich, Angelika Kauffmann, Johann Heinrich Füssli, William Blake, William Turner, Philipp Otto Runge und Francisco Goya – Künstlerinnen und Künstler, die den Konventionen ihrer Zeit mutig widersprachen und neue, zukunftsweisende Themen und Ausdrucksformen etablierten.
Die aktuelle Ausstellung greift die historischen Displays unter der Regie des ehemaligen Direktors Werner Hofmann auf und kommentiert sie aus zeitgenössischer Sicht. Über 50 Gemälde, Bücher und grafische Arbeiten rund um das Jahr 1800 werden mit ausgewählten Leihgaben und Werken aktueller Künstler*innen neu kombiniert. So entsteht ein spannender Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der zeigt, wie revolutionäre Ideen und künstlerische Experimente bis heute nachwirken und inspirieren. Ein Besuch lohnt sich für alle, die die transformative Kraft der Kunst um 1800 neu entdecken wollen.